Mit dem Arbeitgeber zum Englischkurs

Warum Mut zur Nachfrage sich lohnt – und wie gute Argumente die Kostenübernahme erleichtern
Mit dem Arbeitgeber zum Englischkurs
Adobe Stock: Black Jack

Englisch ist im Berufsleben längst Standard, ob im internationalen Konzern oder im mittelständischen Betrieb mit Auslandskontakten. Trotzdem trauen sich viele Beschäftigte nicht, ihren Arbeitgeber um Unterstützung für einen Sprachkurs zu bitten.

 

Karrierecoach Walter Feichtner aus München rät genau dazu: Wer im Job auf Englisch angewiesen ist und eigene Defizite spürt, sollte das Gespräch aktiv suchen – Schweigen führt selten weiter.

 

Sein Argument ist überzeugend: Bessere Englischkenntnisse nützen nicht nur den Beschäftigten, sondern auch dem Unternehmen. Fehlerfreie englische E-Mails, sicheres Auftreten in internationalen Meetings und weniger Missverständnisse in grenzüberschreitenden Projekten zahlen direkt auf die Qualität der Arbeit ein. Wer souverän auf Englisch verhandelt oder präsentiert, wirkt professioneller und stärkt das Image des Arbeitgebers.

 

Vor dem Gespräch gut vorbereiten

Wer mit der Bitte um Kostenübernahme zum Chef geht, sollte mit konkreten Antworten kommen: Welche Art von Kurs ist sinnvoll – Online-Coaching, Abendkurs, Intensivseminar?

 

Welche Kosten entstehen, welcher Zeitaufwand ist nötig, und wie lassen sich Kursteilnahme und Arbeitszeit miteinander verbinden? Vor allem aber: Wie wirken sich die neu erworbenen Sprachkenntnisse später ganz konkret auf den Arbeitsalltag und das Unternehmen aus?

 

Wer das schlüssig darlegen kann, hat deutlich bessere Chancen auf ein Ja. Und nebenbei qualifizieren bessere Sprachkenntnisse auch für höher dotierte Positionen – ein Argument, das in einer Karriereperspektive nicht fehlen sollte.

 

 

 

Text: Sabine Meuter

 

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